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Menschen so weit das Auge reicht

Indien ist ebenso bevölkerungsreich wie arm. Jeder vierte Inder vegetiert in extremster Armut, 43% der Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.

Grundschulen plus
Die staatlichen Schulen sind meist überfüllt, mit kümmerlicher Ausstattung – ähnlich dem Ausbildungsstand des Lehrpersonals. Durch vier Grundschulen, vier Kindergärten und Vorschulen ermöglichen wir 850 Kindern eine gute Schulbildung oder den Einstieg in eine staatliche Schule. Bei Bedarf versorgen wir Schüler zusätzlich mit Essen und Kleidung. Die Schulen liegen in unterschiedlichen Regionen Indiens, in großstädtischen Slums bis hin in ein Dorf ehemaliger Kopfjäger am gefühlten Ende der Welt. Dort sind die meisten der Schüler aus den burmesischen Bergen, wo ihre Familien durch Regierungstruppen und Rebellen unterdrückt werden. Die Kinder können bei uns in Ruhe aufwachsen und später in ihren Heimatdörfern das ABC samt geistlichen Werten weitergeben.

Fortbildung für ein besseres Leben
Für Erwachsene engagieren wir uns in Alphabetisierungsprogrammen, Berufsbildung und Kursen in Hygiene, Gesundheit und Familienplanung. Nähkurse vermitteln Frauen Grundlagen, um ein eigenes Nähatelier zu führen und zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

Kinderheime
In Indien schlagen sich unzählige elternlose Kinder allein durchs Leben. Ist das Leben schon für Erwachsene hart, ist es für Straßenkinder unerträglich. Sie vegetieren auf Straßen dahin, schutzlos Vergewaltigungen, Misshandlungen und Menschenhandel ausgesetzt.

In drei Kinderheimen geben wir insgesamt 120 Kindern Schutz und Geborgenheit. Liebevoll umsorgt von Heimeltern wachsen sie kindgerecht auf und erhalten eine gute Schulbildung.

Senioren Würde zurückgeben
Nehemia unterhält ein Altersheim mit zurzeit zehn Bewohnern. Hier finden Menschen, die von ihren Familien verstoßen wurden oder aus anderen Gründen zum Teil Jahrzehnte auf der Straße lebten, eine liebevolle Betreuung.

Die Alten sind berührt, erleben doch manche zum ersten Mal in ihren Leben Liebe, Zuneigung und Fürsorge. Durch die Betreuerinnen und gemeinsamen Andachten erfahren sie mehr über den christlichen Glauben und haben so die Chance, Gott kennenzulernen.