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brasilien2 slDie Schere öffnet sich weiter

Obwohl Brasiliens Wirtschaft weltweit auf Platz sieben rangiert, leben über 10 Millionen Menschen in extremer Armut und können sich kaum mehr Grundnahrungsmittel leisten. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft zunehmend auseinander.

Seit über 20 Jahren arbeiten wir in Brasilien und setzen mit unserer Hilfe dort an, wo staatliche Unterstützung versagt.

Suppenküchen
Unsere Suppenküchen ermöglichen vielen das Überleben. In den Slums von Santa Cruz geben wir wochentags an vier Ausgabestellen an rund 1000 Menschen ein warmes Essen aus. Für viele die einzige wesentliche Kalorienzufuhr am Tag. Wir achten darauf, dass die Hilfe besonders bei Kindern und Senioren ankommt. Die Behörden stellen Notleidende vor die Wahl, entweder durch den Staat oder unsere Suppenküche versorgt zu werden. Der Trend neigt weitgehend zu unserer Suppenküche, weil auf sie Verlass ist.

Kinderheime
In den Heimen in Santa Cruz, Passo Fundo und Ijui kümmern sich die Mitarbeiter liebevoll um obdachlose Kinder und solche, die Missbrauch und Gewalt erlebt haben. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.

Unsere Kinder wachsen in familienähnlichen Konstellationen auf. Um die Kinder mit der Liebe und Aufmerksamkeit umgeben zu können, die sie brauchen, sind in jeder Familie maximal zehn Kinder untergebracht. Die »Eltern« sorgen dafür, dass sie zur Schule gehen, gesund verpflegt werden und ihren häuslichen Verpflichtungen nachkommen. Daneben wird viel Wert auf sinnvolle Freizeitbeschäftigungen gelegt.

In der Regel wohnen die jungen Leute bis zu ihrem 18. Lebensjahr im Heim. Nachher werden sie bei der Wohnungs- und Arbeitssuche und in Fragen des täglichen Lebens weiter intensiv unterstützt.